Berufsfachschule Pflege (Generalistik)

Zugangsvoraussetzungen

1. Mittlerer Schulabschluss

2. Hauptschulabschluss

  • plus eine erfolgreich abgeschlossene
    • mindestens zweijährige Berufsausbildung
    • mindestens einjährige Assistenz- oder Helferausbildung in der Pflege, die bestimmten Bedingungen genügen muss

3. Erfolgreich abgeschlossene zehnjährige allgemeine Schulbildung.
Wer einen einfachen Hauptschulabschluss hat, kann in Verbindung mit einer erfolgreich abgeschlossenen Pflegehelferausbildung die Fachkraftausbildung anschließen, die dann um ein Jahr verkürzt werden kann.

Die berufliche Ausbildung

Die berufliche Ausbildung gliedert sich in einen betrieblichen und einen schulischen Teil.

  • Der theoretische und praktische Unterricht findet an einer Pflegeschule statt und hat einen Umfang von 2.100 Stunden.
  • Die praktische Ausbildung im Betrieb ist mit 2.500 Stunden deutlich umfangreicher. Der/die Auszubildende schließt dazu einen Ausbildungsvertrag mit dem Träger der praktischen Ausbildung ab. Das ist das Krankenhaus, das Pflegeheim oder der ambulante Pflegedienst.
    Da die Ausbildung alle Bereiche der Pflege umfasst, werden Teile der praktischen Ausbildung in anderen Einrichtungen der pflegerischen Versorgung durchgeführt. Alle Auszubildenden erhalten eine angemessene Ausbildungsvergütung.
  • Lehr- und Lernmittel werden kostenlos zur Verfügung gestellt.
  • Für den Besuch der Pflegeschule ist kein Schulgeld zu zahlen.

Einsätze der praktischen Ausbildung

  • Orientierungseinsatz (erster Einsatz beim Träger der praktischen Ausbildung)
  • Pflichteinsatz stationäre Akutpflege (Krankenhaus)
  • Pflichteinsatz stationäre Langzeitpflege (Pflegeheim)
  • Pflichteinsatz ambulante Pflege Pflichteinsatz pädiatrische Versorgung
  • Pflichteinsatz psychiatrische Versorgung
  • Weitere Einsätze (z. B. Hospiz, Beratungsstellen etc.)
  • Vertiefungseinsatz (letzter Einsatz beim Träger der praktischen Ausbildung)

Neue generalistische Pflegeausbildung

Im Jahr 2020 startet die neue generalistische Pflegeausbildung. Es werden die bisherigen Berufsausbildungen der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu einer generalistischen Ausbildung mit dem Berufsabschluss „Pflegefachfrau“ bzw. „Pflegefachmann“ zusammengeführt.

Damit werden die Auszubildenden zur Pflege von Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen (im Krankenhaus, im Pflegeheim und ambulant in der eigenen Wohnung) befähigt.

Nach dem Abschluss der generalistischen Ausbildung ist ein Wechsel innerhalb der pflegerischen Versorgungsbereiche jederzeit möglich. Zudem ermöglichen zahlreiche Fort- und Weiterbildungen sowie verschiedene Pflegestudiengänge, die zum Teil auch ohne Abitur absolviert werden können, eine kontinuierliche Karriereentwicklung. Aufgrund der automatischen Anerkennung des generalistischen Berufsabschlusses gilt dieser auch in anderen Mitgliedsstaaten der EU.

Der Pflegeberuf bietet eine sinnvolle und befriedigende Tätigkeit nah am Menschen mit einer hohen Arbeitsplatzsicherheit, denn Pflegekräfte werden auf dem Arbeitsmarkt dringend gesucht.

Spezialisierungen

Auszubildende, die den Schwerpunkt ihrer Ausbildung von Anfang an auf die Pflege alter Menschen durch eine entsprechende Wahl des Trägers der praktischen Ausbildung (Pflegeheim oder ambulanter Pflegedienst) gelegt haben und deshalb ihren Vertiefungseinsatz im Bereich der Langzeitpflege durchführen, erhalten vor Beginn des letzten Drittels ihrer Ausbildung ein Wahlrecht.

Sie können entscheiden, ob sie die begonnene generalistische Ausbildung zum Pflegefachmann/ zur Pflegefachfrau fortsetzen oder ob sie ihre Ausbildung ausrichten auf einen Abschluss als Altenpfleger/Altenpflegerin. In diesem Fall werden sie im letzten Drittel der Ausbildung speziell zur Pflege alter Menschen ausgebildet. Auszubildende mit dem Schwerpunkt Pädiatrie können entsprechend die Spezialisierung Kinderkrankenpflege wählen.

Berufsabschluss ist in diesem Fall „Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger“ bzw. „-pflegerin“.

Quelle und weitere Informationen beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben.

 

 Flyer_Pflegeausbildungen.pdf

 

Tags: GesundheitPflege, Bildungsgang, Berufsausbildung

Wir arbeiten praxisorientiert ...

...durch Praxis zu theoretischem Verständnis

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Wir lernen selbstgesteuert ...

... durch Individual- und Teamorganisation zum besten Ergebnis

Was heißt das?

„Menschen lernen selbst und ständig.“bild selbststeuerung 550

(Andreas Müller: Mehr ausbrüten, weniger gackern, S. 109)

Im Unterrichtsgeschehen gilt es, Ergebnisse der Hirnforschung so zu berücksichtigen, dass diese für strukturierte Lernprozesse gewinnbringend genutzt werden können. Im Kern geht es darum, Schule und Unterricht so zu arrangieren, dass der Weg zum selbstgesteuerten Lernen gebahnt und ständig weiter ausgebaut wird. Dabei ist zu beachten, dass im schulischen Kontext selbstgesteuerten Lernprozessen durch die definierten Bildungsabschlüsse und die damit verbundenen Lehrpläne klare Vorgaben gemacht werden. Erfolgreiche Bildungsprozesse werden sich daher daran messen lassen (müssen), inwieweit die Ziele der gewählten Bildungsgänge tatsächlich erreicht wurden. Diese Ziele sind in den Lehrplänen als Kompetenzen formuliert und werden transparent gemacht, damit der/die Lernende sich auf den Lernprozess mit klaren Zielen einlassen kann.

Ein Weg dies umzusetzen ist das selbstgesteuerte Lernen („SeLe“).

Dazu hat die Alice-Salomon-Schule eine Handreichung vorgelegt (Dezember 2011), in der die Prozesse detailliert erläutert werden. 

Handreichung_SELE.pdf adobe pdf icon

Selbststeuerung einüben durch den SeLe-Begleitkurs

Wer an unsere Schule kommt, ist in der Regel durch Fremdsteuerung geprägt. Er/sie hat erlebt, dass Selbststeuerung bei schulischen Lernprozessen selten gefragt ist bzw. kaum gefördert wird. Daher gibt es an der Alice-Salomon-Schule seit Februar 2013 einen eigens eingerichteten Kurs, um Selbststeuerung zu erlernen: Den SeLe-Begleitkurs. Darin bereiten die Schüler u.a. eine „Schüler-Lehrer-Konferenz“ vor, in der sie ihre Vorstellungen von gutem Unterricht und guter Schule darlegen und mit den Lehrern entsprechende Beschlüsse fassen. Die Schüler laden die Lehrer zur Konferenz ein, arrangieren die Räumlichkeit, moderieren die Veranstaltung, protokollieren die Ergebnisse und reflektieren den Prozess.

Wir arbeiten digitalgestützt ...

... optimal vorbereitet auf das 21. Jahrhundert

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